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Lob von neuem Gemeinderat für die Sitzungen in Kißlegg

„Ich sehe das positiv“



Kißlegg – Zustimmende Worte. Der 2024 neu gewählte Kißlegger Gemeinderat Bernhard Klein („Grüne“) erklärte bei der Jahresabschluss-Sitzung am 11. Dezember im Esther-Saal des Neuen Schlosses, „dass ich das hier positiv sehe“.

Unter „Verschiedenes“ befasste sich die Runde mit unterschiedlichsten Fragen – von A wie „Altstadtleuchten“ bis Z wie Zustellung-Schwierigkeiten. Bürgermeister Dieter Krattenmacher nannte etliche Punkte. So werde an der Becherhalde im Rahmen der „Biotopverlegung“ ein neues Biotop angelegt. An der Wolfhager Ach stünden dagegen Rodungsarbeiten an. Auch für Hochwasserschutz. Nachdem in Rempertshofen Grundeigentümer zugestimmt hätten, gehe nun dort „die Geschichte mit den Radwegen und dem Breitbandausbau“ voran.

Beifall für den Jugendmusikschulleiter

Dauerhaft bewährt. Bürgermeister Krattenmacher freute sich: „Wir haben seit 20 Jahren denselben Jugendmusikleiter in Kißlegg.“ Nämlich Christoph Dürr. Dort wachse neuerdings die Zahl der jungen Leute, die Musikinstrumente lernen. Viel Beifall dafür im Rat für Christoph Dürr. Er dient dort als CDU-Fraktionsvorsitzender.

Krattenmacher weiter: In Waltershofen sind Hochwasser-Schutz-Maßnahmen beschlossen. Das erneuerte „Landjugendheim“ Immenried sei „wirklich ein Blickfang geworden“.

Länger Licht an Fußgängerübergängen

Auf Hinweis von SPD-Gemeinderätin Monika Dobler, bei ihr hätten sich mehrere Bürger darüber beschwert, dass sie den „Kißlegger“ entweder gar nicht oder sehr verspätet bekommen, erklärte Bürgermeister Dieter Krattenmacher: „Es ist noch schlimmer geworden.“ Im Rathaus seien 60 Rückmeldungen gekommen. Krattenmacher stellte klar: „Wenn’s da keine Verbesserungen gibt, dann stellen wir die Zahlungen ein.“ Krattenmacher: „Ich bin da sehr unzufrieden.“ Allerdings habe der Bürgermeister den Eindruck, auch andere Versanddienste seien im Raum Kißlegg derzeit nicht die schnellsten. 

CDU-Fraktionschef Christoph Dürr bemängelte, am Zebrastreifen schalte morgens die Beleuchtung zu früh ab. „Das ist mir auch schon aufgefallen“, antwortete der Bürgermeister. Und kündigte an, die Beleuchtung werde entsprechend „neu justiert“.

Bernhard Klein („Grüne“) war aufgefallen, dass „die Adligen, die hier ansässig sind, eine große Rolle spielen“. Bürgermeister Dieter Krattenmacher erklärte dazu, dass die Gemeindeverwaltung aus Datenschutzgrünenden dazu keine genauen Angaben machen dürfe, bestätige Klein aber dann doch mit dem Hinweis, „dass sich etwa ein Viertel bis ein Drittel der Gemeindefläche in Großgrundbesitz befinden“.

Ratshmitglied Peter Killat (SPD) sprach Lärmbelästigungen an Glascontainern an. Wo sollen diese idealerweise stehen, wollte Killat wissen. Antwort des Bürgermeisters: „Wir haben den idealen Standort für den Glascontainer noch nicht gefunden.“ Wer Vorschläge dazu habe, möge sich bitte auf dem Rathaus melden.

Den „typischen Fall eines Zielkonflikts“ erkannte Bürgermeister Dieter Krattenmacher auch am Übergang Radweg Jägerstraße. Eigentlich müssten die, die dort radeln, absteigen.

Daniela Frick (CDU) fragte nach dem Energieverbrauch der Straßenbeleuchtung. Bauamtsleiter Manfred Rommel zu weniger Strom fressenden Lampen: „Wir haben große Teile ausgewechselt.“ Schwierigkeiten bereiten demnach die „Altstadtleuchten“ – mangels passenden Ersatzteilen.

Bürgermeister Krattenmacher dankte allen Anwesenden am Ende der letzten Gemeinderatssitzung, wünschte frohe Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Julian Aicher




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