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Gemeinderat Kißlegg befasste sich mit Energieversorgung

„Ein Gasnetz, was wir eh‘ schon haben“



Kißlegg – Mittwochabend, 12. März ab 17.00 Uhr. Sitzung des Gemeinderats Kißlegg. Thema: Neuer Konzessionsvertrag für das Gasnetz. Dieser Verabredung mit dem Versorger Thüga stimmen die Gewählten einstimmig zu. Sie gilt bis 2045.

„Die Thüga Holding GmbH & Co. KGaA mit Sitz in München ist ein kommunaler Energie- und Wasserdienstleistungskonzern.“ So „Wikipedia“. Er ging „aus der 1867 in Gotha gegründeten Thüringer Gasgesellschaft hervor“. Die Thüga gehöre heute „rund 100 Stadtwerken“ und „Regionalversorgern“.

Geeignet, Wasserstoff zu liefern

Die Thüga unterhält in Kißlegg das Gasnetz. Der neue Konzessionsvertrag regelt, dass die Thüga das bis 2045 wieder tut. Es gab außer der Thüga keinen anderen Anbieter fürs Gasnetz in Kißlegg. Thüga-Kommunalberater Stefan Heck: „Da haben wir ein Gasnetz, was wir eh‘ schon haben.“ Dessen Leitungen seien in dem Mehr-Seen-Ort schon heute „wahrscheinlich zu 100 % wasserstoff-ready“. Demnach könne ein klimafreundlich gewonnener Wasserstoff irgendwann durchs bestehende Gasnetz zur Kißlegger Kundschaft strömen. Aber eben auch – wie bisher – weitgehend Erdgas (und etwas Biogas).

„Wo kommt der Wasserstoff her?“, wollte CDU-Fraktionsvorsitzender Christoph Dürr wissen. Thüga-Mann Stefan Heck antwortete, Kißlegg befinde sich vergleichsweise nahe am geplanten Wasserstoff-Kernnetz. Demnach bestehen vergleichsweise gute Aussichten, absehbar wirklich Wasserstoff aus den Gasleitungen zu erhalten. Die Ratsmitglieder stimmten alle zu, dass der Mehr-Seen-Ort mit der Thüga einen weiteren Konzessionsvertrag bis 2045 abschließt. Insofern gilt für die Thüga: Gas geben.
Julian Aicher




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