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Hausgemachtes Programm

Narrenzunft Chadaloh feierte Maskenball in voller Narrenhalle



Foto: Ulrich Gresser
Die Frauen der Zunft bei ihrem Maskentanz

Haidgau – Für ihren traditionellen Zunftball – er stand in diesem Jahr unter dem Motto „Maskenball“– in der Narrenhalle in Haidgau hatten die Zunftmitglieder wieder ein „hausgemachtes“ originelles Programm auf die Beine gestellt, an dessen Ende dann auch wieder die Gewinner des Narrenrätsels aus dem Narrenblättle gezogen wurden.

Unter den Klängen des Haidgauer Narrenliedes, gespielt von den Schalmeien der Hoigamer Stroaßahup’r, sprangen Chadaloh, Hugibold, Pebo, Wolfsleib und Wago zum „Maskenball“ in die vollbesetzte Haidgauer Narrenhalle ein.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Zunftmeister Daniel Wassner und ein paar weiteren Musikstücken wurde das Ballprogramm vom Haidgauer Narrensamen mit seinen Kinderhelden eröffnet. Pumuckl und Meister Eder, Super Mario, Pippi Langstrumpf, Mickey Mouse tobten über die Bühne, ehe das würdevolle Sandmännchen dem bunten Treiben ein Ende setzte. Natürlich durften die kleinen Helden die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen.

Geschmackvolle Ball-Kostüme

Das Motto des Balles trafen die Zunft-Damen mit ihrem mystischen Maskentanz sehr gut. Herausragend waren neben den tänzerischen Leistungen vor allem die ausgesprochen geschmackvoll gestalteten Ballkostüme, die einem professionellen Opernhaus gut zu Gesicht stehen würden. Kopf der Masken-Tanzgruppe war wie immer Sonja Wassner, Gattin des Obernarren Waasi.

Was mit Bobbycar, Mini-Traktor und Hüpffiguren, auf die sich die Teens und Twens der Zunft gezwängt hatten, begann, wurde zu einer wunderbar effektvollen Schwarzlichtpräsentation, bei der die Jungs und Mädchen den Strichmännchen im Kindergarten nicht nur optisch „Beine“ machten, sondern dazu bekam das Publikum auch noch – á lá Blue men group – live gespielte fetzige Percussionmusik geboten. Keine Frage – Zugabe!

In das „Haus des Geldes“ – frei nach der Netflix-Serie – verwandelten die „Mannsbilder“ der Zunft die Bühne, zunächst im roten Overall und Vendetta- bzw. Anonymus-Maske, später dann mit entblößtem Oberkörper und bei der Zugabe zu Musik aus Bibi Blocksberg auf einem Besen reitend.

Falsche Schlüsse, gutes Ende

Herrlich zweideutig waren die Angaben, die Lenni und Iris Kohler als als altes Ehepaar beim Paartherapeuten (Thomas Heine) machten. Weil dieser daraus die falschen Schlüsse zog, fanden die beiden dann rasch wieder zusammen. Ach würden doch alle Paar-Probleme so schnell gelöst, dürfte sich da mancher gedacht haben.

Ins Superhelden-Spa entführten die NZ-Mädels die Ballbesucher. Was ganz friedlich in der Wohlfühloase mit extra angepasster Beautymaske beginnt, endet am Schluss in tänzerisch ausgeführten wilden Scheingefechten, frei nach dem Motto: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.

(Beinahe) ganz friedlich ging es bei Vadder Abraham und den Schlümpfen zu, die mit Blockflöte und Mundorgel als Begleitinstrumente ihre Stimme erhoben. Aber als Vadder Abraham den Bettel hingeschmissen hatte, zeigte die heile Märchenwelt doch gewisse Risse, es menschelte halt auch bei den Schlümpfen …

Iris, Peter und „Waasi“

Mit einer Comedy-Einlage leitete Iris Kohler, die gemeinsam mit Peter Rösch und dem Chef „himself “ durchs Programm geführt hatte , um mit Spannung erwarteten Höhepunkt über: Dem großen Finale, zu dem Iris Kohler noch einmal alle Programmbeteiligten auf die Bühne bat. Und natürlich zu der Verlosung der Preise des traditionellen, im Narrenblättle abgedruckten Narrenrätsels, dessen Lösungswort nach der Beantwortung von durchaus anspruchsvollen Fragen in diesem Jahr „Kulturerbe“ lautete.

Dieter Langlouis mit seinem Gesangsauflauf

Nach der obligatorischen Bühnenabbaupause übernahm Dieter Langlouis mit seinem Gesangsauflauf, wie schon zuvor bei den Umbaupausen während des Programms, das musikalische Zepter, so dass das närrische Haidgau sich noch lange auf dem „Hoigamer Maskenball“ tummeln konnte.

Viele Bilder in der Galerie



BILDERGALERIE

Fotos: Ulrich Gresser

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