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Ausführlicher Bericht mit vielen Bildern

Großer Abschied für Mike Rauneker



Foto: Uli Gresser
Das Ehepaar Rauneker mit Bürgermeisterin. Viel Lob und Dank gab es auch für Martina Rauneker, die als Ortsvorstehersgattin ihrem dienstlich so engagierten Mann den Rücken freihielt.

Arnach – Gekommen waren Weggefährten, Freunde, Mitarbeiter, Ortschafts- und Stadträte, die Spitze der Stadtverwaltung und die vier Söhne mit Familien: Mit einem großen Fest in der vollbesetzten Turn- und Festhalle verabschiedete die Ortschaft Arnach ihren langjährigen Ortsvorsteher Michael Rauneker. Bürgermeisterin Alexandra Scherer, Raunekers Amtsnachfolger Manfred Braun, Berthold Leupolz (Eintürnen), der für die Riege der Bad Wurzacher Ortsvorsteher sprach, und Stefanie Jöchle namens der Arnacher Vereine – sie alle würdigten Leistung und Person Raunekers, der die Ortschaft 15 Jahre lang geführt hat. Das Fest, das mit einem gemeinsamen Essen begann, wurde musikalisch von der Musikkapelle Arnach unter der Leitung von Stefan Braun umrahmt (beeindruckender Sologesang: Lisa Gottschling). Fernsehreife Unterhaltung bot zudem ein Zauberkünstler. 
Nachstehend der Bericht unseres Reporters Uli Gresser:

Mike Rauneker mit seinem Ortschaftsrat (einschließlich Sekretärin und Nachfolger): Unser Bild zeigt (von links) Wolfgang Abele, Ewald Riedl, Gabriele Morgen (Verwaltungsangestellte), Vera Müller, Frau Rauneker, Gebhard Baumann, Margret Zapf, Matthias Grad, Lisa Brechter, Manfred Braun.

Die offizielle Verabschiedung von Michael „Mike“ Rauneker war – dem Humor von Rauneker und dessen Nachfolger Manfred Braun geschuldet – eine amüsante und kurzweilige Angelegenheit.

Zu der Feier in der Turn- und Festhalle Arnach waren viele Weggefährten von Rauneker gekommen: Neben aktuellen und ehemaligen Gemeinderäten und Ortschaftsräten und amtierenden Ortsvorstehern auch etliche ehemalige Ortsvorsteherkollegen wie Annemarie Frischknecht (Seibranz), Karl Mayer (Gospoldshofen), Franz Kraus (Unterschwarzach) und Franz Ritscher (Haidgau); gekommen war auch Raunekers Vorgänger Paul Barensteiner. Auch der ehemalige Stadtbaumeister Gottfried Bachmor war der Einladung gefolgt ebenso wie der ehemalige Ortspfarrer Paul Notz und dessen Nachfolger Patrick Meschenmoser, auch André Radke, Schulleiter des Bildungshauses, und die Leiterin des Kindergartens Arnach, Peggy Cariot. Und natürlich Bürgermeisterin Alexandra Scherer und ihr Stadtkämmerer Stefan Kunz. Nicht fehlen durften auch die beiden Arnacher Träger der Bad Wurzacher Bürgermedaille Hansjörg Schick und Xare Miller.

Pfarrer Paul Notz (links) und Pfarrer Patrick Meschenmoser.

Die Würdigung durch Bürgermeisterin Scherer

Nach einem Musikstück des Musikvereins Arnach eröffnete Bürgermeisterin Alexandra Scherer (Bild) mit ihrer Laudatio auf Mike Rauneker den offiziellen Teil des Abends. Nachdem dieser bei seinem Abschiedsgruß im Amtsblatt Ende Januar geschrieben hatte, „vor über 15 Jahren hat alles mit einem Los begonnen, nun ist es an der Zeit loszulassen …“ wolle sie nun die Zeit dieser 15 Jahre betrachten und einige Meilensteine aufgreifen. In seiner Amtszeit, die 2009 begann, habe sich die Ortschaft weiterentwickelt und zum Positiven verändert.

Durch das zwischen 2010 und 2020 laufende MELAP-plus-Dorfentwicklungsprojekt habe sich das Dorfbild sehr zum Positiven gewandelt. Die erste barrierefrei ausgebaute Bushaltestelle biete mit ihren 70 Bushalten pro Tag eine attraktive Verkehrsanbindung. Der Dorfplatz mit seinem Brunnen bilde als Dorfmittelpunkt einen Treffpunkt für die Menschen, dort finden Veranstaltungen, findet das Leben in Arnach statt.“ Auf dem Grundstück des ehemaligen Gasthauses „Löwen“ wurde Wohnraum geschaffen, der Kirchberg für den Durchgangsverkehr gesperrt. „Das Alles ist sehr gelungen und ein dauerhafter Gewinn für die Ortschaft.“

Der Umbau der Grund- und Hauptschule zum Bildungshaus war ein Pilotprojekt, das nun als Standortfaktor gilt und für das es kein Vorbild gab. Dass in den ehemaligen Kindergarten dann die Sprachheilschule einzog, sei ein großer Gewinn. Auch die Herausforderung der Flüchtlingsunterbringung durch den Landkreis habe mit ihm als Moderator der Dorfgemeinschaft sehr gut gemeistert werden können. Unter Raunekers Ägide wurde das Neubaugebiet St. Anton entwickelt, das dringend benötigt wurde, um die jüngeren Mitbürger am Ort zu halten und neue dazuzugewinnen; der Planungsprozess habe sich als sehr komplex erwiesen. Beim Jahrhundertprojekt Breitbandausbau habe Rauneker ebenfalls noch mitgewirkt und mit Grundstückseigentümern Verhandlungen geführt.

Sie dankte ihm auch dafür, dass der Übergang zu seinem Nachfolger Manne Braun so reibungslos erfolgt sei.

Gereimte Eloge von Manfred Braun

Manfred Braun beim Vortrag seiner gereimten Würdigung.

„Manne“ Braun fungierte – wie in alten Schlagerwettbewerbszeiten – als Moderator und Ansager. Und hatte seine Laudatio in Reimform verfasst. Er begann damit, wie dramatisch Mike Rauneker per Losentscheid ins Amt gewählt wurde und dass damals Skepsis im Ort herrschte, „ob das mit einem Lehrer als OV gutgehen konnte“. Aber für Skepsis blieb nicht viel Zeit, „es kam glei, wia mit em goldene Schuss, dia Zusage zum Zuschussprogramm MELAP plus.“

Braun zählte die Verdienste von Rauneker ebenso auf wie die Tatsache, dass der Job dabei oft nicht vergnügungsteuerpflichtig sei. Was den alten Ortsvorsteher immer am meisten berührt habe, sei gewesen, wenn jemand sein Veto eingelegt habe. Es jedermann recht zu machen sei eben schwierig. „Ja, des wurde meistens zum großen Spagat, doch d‘r Mike für fast alles a Lösung hat.“

Das Geschenk des Ortschaftsrates

Der nächste Programmpunkt an diesem denkwürdigen Abend war die Übergabe des Geschenkes des Ortschaftsrates. Dieses war ein Gemälde von Silke Vincon, einer gebürtigen Arnacherin, das ein zentrales Projekt von Raunekers Amtszeit darstellt: den Dorfplatz mit dem Schäfchenbrunnen.

Ein Geschenk, das Rauneker richtig berührte.

Der stellvertretende Ortsvorsteher Gebhard Baumann überreicht das Geschenk des Ortschaftsrates – mit der Bitte, der Beschenkte möge es sogleich öffnen

.. es ist eine Dorfansicht mit der Kirche im Hintergrund (für die Mike Rauneker als Kirchenpfleger nach wie vor zuständig ist) und dem neugestalteten Dorfplatz im Vordergrund.

Lachtränen herbeigezaubert

Damit die Rührseligkeit nicht überhandnahm, hatten die Programmmacher den Zauberer Markus Zink, einen vielfach preisgekrönten Zauberkünstler und Freund der Familie Rauneker, als nächsten Programmpunkt vorgesehen. Und dieser ließ das Publikum mit seinen Späßen und Tricks ­– unter anderem auch mit Raunekers Gattin Martina und den Enkeln Sophia und Sebastian – Tränen lachen.

Bezaubernd: Markus und Martina.

Das Körbchen der Kollegen

Dann waren die Ortsvorsteher-Kollegen an der Reihe. Sie füllten für Mike Rauneker ein Spendenkörbchen mit allerlei kräftigenden Dingen, die den passionierten Radfahrer auf seinen zukünftigen Touren stärken sollten. Dazu gab es einen Gutschein bei Bike+ Geyer.

Im Körbchen nahm auch ein Osterhase Platz (hier an den Ohren gezogen von Ziegelbachs Ortsvorsteherin Sybille Schleweck).

Der Eintürner Kollege Berthold Leupolz übernahm mit einigen poetischen Zitaten die Laudatio für den Ortsvorsteher-Kollegen. „Ich wünsche Dir für die Pension, dass in Dir die verschiedensten Töne zum Klingen kommen, hohe und tiefe, laute und leise, schrille und sanfte und dass Du immer im Einklang mit ihnen bist.“ Denn: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will.“ Aber auch für Nachfolger Manne Braun hatte er einige kluge Worte parat: „Wir wünschen Dir – nicht immer, aber ab und zu – die Neugier der Ziege, das stolze Selbstbewusstsein des Hahnes und das dicke Fell des Elefanten.“

Eintürnens Ortsvorsteher Berthold Leupolz sprach für die Ortsvorsteher-Riege. Unser Bild zeigt von links Gisela Brodd (Unterschwarzach), Ernestina Frick (verdeckt; Haidgau), Marga Loritz (Gospoldshofen), Alfons Reichle (früher Ziegelbach), Franz Kraus (früher Unterschwarzach), Karl Mayer (früher Gospoldshofen), Franz Ritscher (früher Haidgau), Annemarie Frischknecht (früher Seibranz), Monika Ritscher (Dietmanns), Sybille Schleweck (Ziegelbach).

Der Dank der Arnacher Vereine

Steffi Jöchle, Vorstandsmitglied des Musikvereins Arnach, übernahm es, namens der Arnacher Vereine bei Rauneker für die Unterstützung zu danken. Er habe immer ein offenes Ohr für deren Anliegen gehabt und sei bei allen Vereinen bei deren Veranstaltungen und Versammlungen immer ein treuer Gast gewesen und diese würden sich darüber freuen, wenn dies auch weiterhin so wäre, sagte sie. Bei einigen gemeinsamen Veranstaltungen, der Sportplatzeinweihung, der Dorfplatzeinweihung oder dem Radsonntag, habe sich der Zusammenhalt der Arnacher gezeigt. „Und des goht halt oifach oifacher, wenn oiner vorna dana isch, der d‘r Karra zieht!“  Das sei neuerdings der Unterschied zu seinem Nachfolger Manne Braun: „Mike darf weiterhin unser Gast sein und Du musst immer zu uns kommen“,  sprach sie den neuen Ortsvorsteher direkt an.

Steffi Jöchle vom Musikverein spricht für die Arnacher Vereine. Vertreten waren: die Soldaten- und Schützenkameradschaft, der Kapellenverein Brugg, die Kirchengemeinde, die Blutreitergruppe, der Kirchenchor, der Sportverein, die Motorradfahrer-Gemeinschaft, die Feuerwehrabteilung, die Narrenzunft und die Fördervereine der Schule und des Musikvereins. Der Musikverein sorgte am Festabend für die Bewirtung.

Duett mit Hansjörg Schick

Dass Mike Rauneker nicht immer einer Meinung mit Hansjörg Schick war (und umgekehrt), sei allgemein bekannt. Aber gemeinsam zu singen, das funktionierte wie beim Rathaussturm und beim Seniorennachmittag immer. Und so sang das ungleiche Gesangs-Duo seinen Erfolgshit: „D´r Arnacher Skeptiker“ oder „Was hend‘r au do dau“ in bester Bänkelsängermanier, was die ganze Halle zum Mitsingen animierte.

„Was hend‘r au do dau?“: Mike Rauneker und Hansjörg Schick bringen das „Lied vom Skeptiker“ zu Gehör.

Apropos Singen: Bei zwei Gesangsstücken bewies Lisa Gottschling vom Musikverein ihr herausragendes stimmliches Können.

Lisa Gottschling.

Wie immer, wenn Mike Rauneker zu einer Ansprache ansetzte, konnte man von einer humorgespickten Rede ausgehen. So auch bei seiner letzten am Tag seiner Verabschiedung.

Er sei oft gefragt worden, warum er nach 15,5 Jahren aufhöre. „Ja das hängt nicht nur mit meinem Alter, sondern auch damit zusammen, dass mir 16 Jahre Kohl und 16 Jahre Merkel schlicht zu lange vorkamen, dies wollte ich Euch und mir ersparen.“

Dank an die Frauen

Zum Western „Leichen pflastern seinen Weg“ sieht Rauneker eine – scherzhafte – Analogie: „Frauen pflastern meinen Weg“ sei da durchaus zutreffend. Einen Weg zu plastern erfordere viel Durchhaltevermögen, ihm sei es dank Frauenpower gelungen. Da wäre Britta Simon, die sich mit ihm als Ortsvorsteher beworben hatte. Wie sie damals mit der Los-Niederlage und mit ihm als Person umgegangen sei, das sei schlicht vorbildlich gewesen. Sie war anschließend noch viele Jahre im Ortschaftsrat aktiv gewesen und ihm und seiner Familie zur Freundin geworden.

Und dann seien seine Mitarbeiterinnen Frau Morgen und Frau Seitz zu nennen, die er, wenn beide da waren, mit einem „Guten Morgen allerSeitz“ zu begrüßen pflegte.  Beide seien ihm auf ihre Art eine große Hilfe gewesen.

Last but not least wandte er sich an seine Frau Martina. Das größte Kompliment für sie stamme von Gebhard „Gebse” Baumann: Auf die Frage, warum er nicht Ortsvorsteher werden wolle, meinte dieser nur: „I hon koi Martina.“

Mit vor Rührung brüchiger Stimme bedankte er sich bei allen, von denen er großartige Unterstützung erfahren hatte: den Bürgermeistern, seinen Stellvertretern und den Ortschafträten, den Vereinen und Arnacher Bürgern, die ihm in unterschiedlichsten Situationen geholfen hatten. „Danke, liebe Gäste, danke, liebe Arnacher, alles Gute für Euch und für unser Arnach.“ Und wurde mit stehendem Applaus gefeiert.

Foto-Impressionen von A bis Z

A wie Abele, Anton: Der langjährige Arnacher Feuerwehr-Kommandant hier im Gespräch mit dem heutigen Kommandanten Florian Buck.

B wie Baumann, Anton: In der Kirchengemeinde als Mesner, Lektor und Kommunionhelfer aktiv.

C wie Cariot, Peggy – Leiterin des Kindergartens.

F wie Fassnacht: Partner bei der Gestaltung des Dorfplatzes.

F wie freudige Begrüßung der Familie.

G wie Gebse. Gebhard Baumann, der stellvertretende Ortsvorsteher, stand Mike Rauneker mit Rat und Tat zur Seite.

H wie Höflinger (hier mit dem ehemaligen Stadtbaumeister Gottfried Bachmor): Der Bauunternehmer ist ein wichtiger Mann für Arnachs Innenentwicklung.

K wie Kämmerer (im Gespräch mit Gottfried Bachmor): Stadtkämmerer Stefan Kunz ist für Arnachs Finanzen zuständig.

L wie Loritz: Als Ortsvorsteherin von Gospoldshofen in Truschwende direkte Gemarkungsnachbarin.

M wie Morgen: Rathaus-Sekretärin Gabriele Morgen – in vielem die rechte Hand ihres Chefs.

M wie Musik: Bei einem Dorffest einfach unverzichtbar.

N wie Nachfolger: Manfred Braun amtiert seit Februar 2025.

N wie Narren: Andreas Kowalewski und seine „Schoafböck“ setzten Mike Rauneker regelmäßig am Gumpigen ab.

R wie Rektor: Mit Schulleiter André Radke war der Pädagoge Michael Rauneker auf einer Wellenlänge.

R wie Reichle, Alfons. 15 Jahre lang „Feldnochb’r“ als Ziegelbacher Amtskollege (wie auch der Eintürner Berthold Leupolz).

S wie Schaffer: Ortschaftsräte und weitere Helfer (Musikverein) umsorgten die Festgäste.

T wie Tapper, Martin: Beim Abschiedsabend in doppelter Funktion dabei – als Musikant und als städtischer Pressemann.

Z wie Zink, Markus – Zauberer.

Text und Fotos: Uli Gresser

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Fotos: Uli Gresser

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