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Sechs Wettkampfstationen

Feuerwehren wetteiferten um den Bürgermeisterpokal in Arnach



Foto: Uli Gesser
Die Abteilung Unterschwarzach beim aus dem Radsport bekannten „belgischen Kreisel“.

Arnach – Der letztjährige Sieger Ziegelbach entkam nur knapp der Roten Laterne beim diesjährigen Staffellauf der Feuerwehr um den Bürgermeisterpokal. Löblich: In diesem Jahr waren alle Bad Wurzacher Feuerwehr-Abteilungen mit einer Mannschaft vertreten, was auch Stadtkommandant Rolf Butscher und Florian Buck, Chef der gastgebenden Arnacher Wehr, bei der Begrüßung bemerkenswert fanden.

Sechs Aufgaben

Somit machten sich zwölf Mannschaften mit Jugendfeuerwehr und als Gast die Wehr aus Diepolshofen daran, die sechs Aufgaben zu lösen. Los ging es beim Feuerwehrhaus, wo zunächst die Köpfe zu rauchen begannen, kein Wunder bei über 30 Grad im Schatten. Dabei mussten die Teams feuerwehrtechnische Fragen beantworten, aber auch Fragen der Allgemeinbildung: z.B „Wer schrieb die deutsche Nationalhymne, „Wann wurde die Freiheitsstatue gebaut?“ oder „Wie hoch ist die Zugspitze?“

Deutlich kühler war es dann im Floriansstüble, wo an der zweiten Station viel Feingefühl und konstruktives Wissen gefragt war, denn die Wehrleute mussten hier aus Gründen des Teambbuildings aus 25 Stück Spagetti und einem Meter Klebeband einen möglichst hohen Turm bauen, auf dessen Spitze das Marshmellow thronen sollte.

Beim Sportplatz ging es für die Mannschaften bei der einen Station richtig rund. Ähnlich dem belgischen Kreisel beim Radsport mussten sie beim Transport von Golfbällen in abgesägten Regenrinnenstücken über eine bestimmte Distanz immer nach vorne eilen und das nächste Wegstück stellen, ohne den Ball fallen zu lassen.

Die andere Station dort erforderte eine große Gelenkigkeit: Eine Seilschlaufe musste immer rundum weitergegeben werden, wobei die Akteure immer durchschlüpfen mussten, ohne dass es zu einer Unterbrechung kam.

Ein wenig kamen sich die Sechser-Mannschaften der zwölf Teams an der Station auf dem Parkplatz bei der Turn- und Festhalle vor wie beim Marionettentheater. Denn vier von ihnen mussten eine Palette mit einem Wasserbehälter samt Inhalt auf einem Baugerüst von A nach B transportieren, um dort die Wassermenge möglichst verlustfrei in das Ziel-Behältnis abzukippen.

Fingerspitzengefühl, aber auch Kraft und ein gutes Auge war beim anderen Spiel auf dem Schulhof beim Bildungshaus erforderlich: Diverse Feuerwehrgerätschaften mussten wie durch ein Spinnennetz von der einen zur anderen Seite eines Quaders transportiert werden. Dabei durfte jedes Segment nur einmal benutzt und die Seile nicht berührt werden.

Der raffiniert aufgehängte Beamer

Ortsvorsteher Mike Rauneker bewunderte die exklusive Beameraufhängung, dank der am Abend dann das Public Viewing stattfinden konnte. Florian Buck sagte schmunzelnd dazu: „Das kommt davon, wenn man einen Schreiner, einen Zimmermann, zwei Elektriker und einen Metallbauer in seinen Reihen hat.“

Um diesen Pokal ging es. Links Gesamtkommandant Rolf Butscher.

Sieger wurde die Abteilung Stadt, die den Riesenpokal aus den Händen von Klaus Schütt als Vertreter für Bürgermeisterin Alexandra Scherer in Empfang nehmen durfte und den Gewinn dann gebührend bis weit in die Nacht gefeiert hat. Die rote Laterne durfte die Abteilung Haidgau mit nach Hause nehmen und wird somit im nächsten Jahr den Bürgermeisterpokal ausrichten.

Die Platzierungen

1. Abteilung Stadt
2. Gospoldshofen
3. Unterschwarzach
4. Hauerz
4. Jugenfeuerwehr
5. Dietmanns
6. Eintürnen
7. Seibranz
8. Ziegelbach
9. Haidgau (Rote Laterne)
10. Diepoldshofen (als Gast außerhalb der Wertung um den Bürgermeisterpokal)


Text und Fotos: Uli Gresser

Viele Fotos in der Bildergalerie



BILDERGALERIE

Fotos: Uli Gresser

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