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Leserbrief

Der Blick von der Grabener Höhe sagt alles



Zum Film „Was man vom Turm alles sehen könnte“ (DBSZ vom 25. Oktober)

Obwohl vielen Wurzachern der Blick von der Grabener Höhe auf das Ried bekannt sein dürfte, kann die kurze Filmsequenz von Reinhold Mall von eben diesem Standort nicht unkommentiert bleiben.

Wer das Ried von dort betrachten will, bleibt, von Wengen kommend, vor der wieder aufgeforsteten Waldfläche stehen und hat einen umfassenden Ausblick auf das Wurzacher Ried. Selbst mit bloßem Auge lassen sich die unterschiedlichen Moorbereiche ohne Probleme unterscheiden. Und das kostenlos. Dies ist im Übrigen auch ein beliebter Standort ortskundiger Ornithologen, die beispielsweise von dort die Brut und Aufzucht der Kraniche beobachten.

Es ist schon dreist, eine Filmsequenz von der Grabener Höhe zu präsentieren, die von Wengen aus gesehen hinter der Wiederaufforstungsfläche liegt. Dass von dort aus das Ried kaum zu sehen ist, versteht sich von selbst. Wer auf solche Praktiken zurückgreifen muss, um den Standort des Turms im Haidgauer Torfwerk zu begründen, diskreditiert sich selber.
Dr. Stefan Hövel (Bürgerinitiative Wurzacher Becken e.V.), Bad Wurzach-Ziegelbach

Blick von einem Standort auf halber Höhe.

Blick mit Fernglas oder Zoom. Fotos: Stefan Hövel



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