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Veranstaltet von der Feuerwehrabteilung

Das Ziegelbacher Bockbierfest feierte 40-jähriges Jubiläum



Foto: Uli Gresser
Die Teilnehmer am Bairisch-Sprachkurs: Hubert Forderer, Oswin Butscher, Susi Pfänder und Lisa Brechter.

Ziegelbach – Die Freiwillige Feuerwehr Ziegelbach konnte an beiden Tagen wieder zahlreiche Gäste auf ihrem Bockbierfest im Dorfstadel, darunter auch Abordnungen verschiedener Musikvereine aus der Region, begrüßen. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Leiter Oliver Herz hatte die Musikkapelle Ziegelbach wieder ein tolles Showprogramm auf die Beine gestellt. Die Musikfans kamen dabei bei vielen Blas- und Stimmungsmusikklassikern ebenso auf ihre Kosten wie Fans von Schlager, Pop- und Rockmusik. Während des gesamten Wochenendes der Traditionsveranstaltung – das Fest gibt es inzwischen seit 40 Jahren – gab es das bekannte „Härles Böckle“ für die durstigen Kehlen sowie für den Magen saftige Schweinshaxen, Ripple, Bierstängel und weitere leckere bairische Schmankerl.

Mit dem „Goldenen Flügelhorn“ eröffneten Daniela Gut und ihr junger Partner Matthias die Reihe der musikalischen Solo-Darbietungen. Sie durften natürlich nicht ohne Zugabe das musikalische Feld räumen. Bei der ersten Showeinlage nahmen „Antony und seine Mädels“ die bei Veranstaltungen allgegenwärtigen Schlangen vor dem Damenklo auf die Schippe, mit kleinen Charakterstudien der „Müssen-Müssenden Damen“ inklusive.

Begrüßung durch Kommandant Peter Kiebler

Der Kommandant der Abteilung Ziegelbach, Peter Kiebler (Bild), freute sich als Gastgeber in seiner kurzen Begrüßung mit Gottfried Hierlemann und Theo Klein zwei Ehrenkommandanten der Ziegelbacher Wehr beim diesjährigen Bockbierfest begrüßen zu können. Die längste Anreise dürfte eine siebenköpfige Abordnung der Feuerwehr Sulmingen bei Laupheim gehabt haben, die sehr gerne dem „Härle Böckle“ zusprach.

Freddy Holzmüller führte durchs Programm

Musik-Vorstand Freddy Holzmüller griff bei einigen Liedern selbstverständlich selbst zum Mikrofon und führte auch souverän durch das Show- und Musikprogramm. Und wenn er mal nicht sang, sorgte er wie bei der Löffelpolka (Bild) anderweitig für den richtigen Ton.

Verblüffende Zaubertricks

Ein besonderes Highlight war der Auftritt der beiden Zauberer Tatü und Tata alias Hubert Forderer und Alexander Strobel, die für ihre höchst amüsanten und verblüffenden Zaubertricks natürlich frenetischen Applaus ernteten.

Wenn der Kumpel zum Schafkopfen ruft …

In dem Sketch „Altbairisch für bayerische (Sprach-) Anfänger“ nahmen die Akteure so manchen bayerischen Kraftausdruck in den Mund, um sich danach aber Mitleid erheischend von der Ehefrau wie bei einer Männergrippe umsorgen zu lassen. Um dann wundersam schnell wieder zu genesen, wenn ein Kumpel zum Schafkopfen einlädt. Susi Pfänder, Lisa Brechter, Oswin Butscher und Hubert Forderer wiesen dabei ihre schauspielerischen und „dialektischen“ Talente nach.

Das Maßkrugwiegen

Beim Maßkrug-Wiegen (Bild) führte der Mann am Taktstock, Oliver Herz, der aus beruflichen Gründen das Dirigat des Musikvereines im Sommer abgibt, Regie. Drei Kandidaten aus dem Publikum bekamen jeweils einen bis aufs Gramm gleichgefüllten Maßkrug, der ein Ausgangsgewicht von 2300 Gramm hatte. In drei Stufen mussten die Kandidaten den Pegelstand ihrer Krüge auf 2000, 1900 und 1800 Gramm senken. Dem Sieger winkte eine saftige Schweinshaxe, die beiden unterlegenen Kandidaten sollten eigentlich sich sportlich betätigen, dazu kam es dank der Überredungskünste von Kandidatin Susi nicht: Chef Oliver durfte stattdessen beweisen, dass er die Aufgabe selbst sehr gut meistern konnte.

„Aber Dich gibt´s nur einmal für mich“

Nach einem kurzen musikalischen Zwischenspiel gab es zum Abschluss des Showprogramms noch einmal einen rasanten und artistischen Höhepunkt: In halsbrecherischen Verrenkungen sangen die drei Tenöre David Wirth, Patrick Ernle und Florian Herz (von links) die 60 Jahre alte Liebesschnulze „Aber Dich gibt´s nur einmal für mich“, bei der Zugabe im Disco-Stil gemeinsam mit DJ Ötzi (Leon Wirth).

Bis tief in die Nacht spielte danach noch die große Besetzung der Musikkapelle Blasmusik-Klassiker wie den „Böhmischen Traum“, „Von Freund zu Freund“ oder die „Vogelwiese“, aber auch Pop-Oldies wie „Sweet Caroline“ oder „Hey Jude“.

Beim Frühschoppen spielten die Diepoldshofer auf

Am Sonntag spielte dann die Musikkapelle Diepoldshofen zum Frühschoppen auf, bei dem es dann wie am Samstagabend bayerische Spezialitäten und die flüssige „Fastenzeit-Mönchsnahrung“ gab.

Viele Bilder in der Galerie



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Fotos: Uli Gresser

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