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Im Kath. Gemeindehaus St. Peter

Stimmungsvolle Adventsfeier beim Offenen Seniorentreff



Foto: Rudi Heilig
Alles ist vorbereitet für den Advent des Offenen Seniorentreffs.

Bad Waldsee – Ein volles Haus bei der schon traditionellen Adventsfeier gab es am Mittwochnachmittag (4.12.). Eingeladen hatte der Offene Seniorentreff im Namen beider Kirchengemeinden alle Senioren ab 60 Jahren. Schon eine Stunde vor Beginn sicherten sich erste Besucher gute Plätze.

Das Quartett der Programm-Macherinnen.

Die Fäden bestens in der Hand, führte das Führungsteam Uschi Hirsch, Claudia Frick, Silvia Beddig und Tanja Kirn durch das Zwei-Stunden-Programm.

Wie auch schon in früheren Jahren eröffnete die „Waldseer Zithergruppe“ mit Sieglinde Dangel, Isolde Hornstein, Maria Schmid und Maria Vogel stimmungsvoll die Feier.

Die „Waldseer Zithergruppe“.

In einem Impuls sprach das Führungsteam über drei im Monat Dezember verehrte Heilige, neben dem Nikolaus (6. 12.) sind es auch noch Barbara (4.12.) und Lucia (13.12.). Diese drei Lichtgestalten des 3. Jahrhunderts sollen uns Wegbereiter auf das Weihnachtsfest sein. Lydia Ettenhofer sprach den Weihnachtstext des Evangeliums nach Lukas.

Lydia Ettenhofer las aus dem Weihnachtsevangelium nach Lukas.

Adventliche Chorsätze unter der Leitung von Hermann Hecht am Flügel brachte der Kirchenchor St. Peter meisterhaft zu Gehör.

Der Kirchenchor von St. Peter.

Großen Beifall erzielten die Kinder des Kindergartens „Unterm Regenbogen“ der evangelischen Kirche. Zusammen mit ihren Leiterinnen Diana Schwarz, Christa Mock, Eugenia Franz und Corina v. Hagen haben die Kinder ein buntes Programm erarbeitet. „Wir sind alle sehr aufgeregt (mussten deshalb auch zuvor noch ganz oft auf die Toilette) und hoffen, dass unsere Proben in den letzten Wochen heute auf der Bühne auch wirkungsvoll ankommen“, so vorab Diana Schwarz. Jedoch diese Sorge war völlig unbegründet, die Kinder sangen und spielten sich vollbegeistert in die Herzen der Zuhörer. Eine selbstgeschriebene Geschichte um eine Tanne und eine Buche wurde meisterhaft als Schattenspiel aufgeführt. Zum Schluss verteilten die Kinder selbstgebastelte Tannenbäumchen im ganzen Saal.

Die Kinder vom Evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“.

Oberbürgermeister Matthias Henne war wie auch schon im Vorjahr gerne bei den Senioren. „Sie können sich vorstellen, besonders zum Jahresende hin ist mein Terminkalender übervoll, jedoch möchte ich den Senioren-Advent nicht auslassen“, so der OB. Mit dem Satz: „Wir arbeiten nach besten Kräften daran, die Gesundheitsversorgung in unserer Stadt und den Ortschaften auch in Zukunft zu gewährleisten“ sprach er die berechtigen Sorgen der Bürger an. Und weiter: „Deshalb haben wir gerade diese Woche im Gemeinderat uns mit dem Gesundheitsleitbild für unsere Stadt beschäftigt.“ Sein Dank galt allen, welche ehrenamtlich sich um viele Belange und Sorgen der Menschen aktiv einbringen. Abschließend machte er Werbung in Sachen Rathausadvent (Jeden Abend um 17.00 Uhr öffnet sich am Historischen Rathaus ein Türchen) sowie dem Adventsglühen vom 5. bis zum 8. Dezember auf der Hochstatt.

Oberbürgermeister Matthias Henne (hier mit Ursula Hirsch).

Gemeindereferentin Sandra Weber, Pater Hubert Vogel sowie Pfarrer Wolfgang Bertl vertraten die beiden Kirchen. Gerne dabei ist jedes Jahr auch Pfarrpensionär Adolf Schuhmacher. Franz Bendel repräsentierte den Stadtseniorenrat. Paul Kohlschreiber als Vorsitzender des Krankenpflegevereins „Gelebte Solidarität“ erhielt Beifall für den gesponserten Kuchen.

Paul Kohlschreiber vom Krankenpflegeverein „Gelebte Solidarität“.

Passende Gedichte gab es von Heimatdichterin Charlotte Moser, mit ihren 98 Jahren ist sie noch hellwach und verfasst regelmäßig neue Gedichte. Franz Menig brachte eine ergreifende Geschichte zum Lied „Macht hoch die Tür“ zu Gehör. Beifall gab es auch für einen Auftritt von Agi Jülkenbeck (96 Jahre), viele Jahre lang hatte sie bei Seniorenveranstaltungen mitgewirkt.

Franz Menig.

Agi Jülkenbeck.

Neben dem Dank an das ganze Helferteam gab es von Uschi Hirsch ein Extralob an Joachim Birk für die Überlassung von Dekoreisig. Gerne legten die Besucher vor dem Nach-Hause-Weg Geld für die Getränke eine Spendenbox.
Text und Fotos: Rudi Heilig

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Fotos: Rudi Heilig

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