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20. Januar

Enzisreute feierte das Fest des Dorfheiligen Sebastian



Foto: Rudi Heilig
Pater Huber Vogel SDS war Zelebrant bei der Eucharistiefeier in Enzisreute.

Enzisreute – Am 20. Januar – dem Namenstag des Dorfheiligen – versammeln sich Jahr für Jahr die Bewohner des Ortsteils Enzisreute zu einem Gottesdienst. So war am Samstagabend die schöne Kapelle schon einige Zeit vor Beginn gut belegt. Neben den Enzisreuter Bürgern feierten auch viele Gläubige aus der Kirchengemeinde Reute-Gaisbeuren das Patrozinium mit.

In diesem Jahr gab es spontan Beifall in doppelter Hinsicht: Zu einem üppigen vorfrühlingshaften Blumenschmuck war die Kirche erstmals angenehm beheizt.

Eine spätgotische Holzplastik des heiligen Sebastian aus dem Jahre 1518 sowie zwei große Bildtafeln prägen den Chorraum.

„Das Leiden ist kurz, die Ewigkeit ist lang“

Pater Hubert Vogel war überrascht von der angenehmen Zimmertemperatur: „Heute Morgen war es ja in Haisterkirch knackig kalt bei der Prozession, da habe ich mir vorsorglich schon mal drei Hemden übergezogen“, so ein gut gelaunter Zelebrant. In seiner Predigt nannte er den heiligen Sebastian ein leuchtendes Vorbild eines standhaften römischen Soldaten im dritten Jahrhundert. Er opferte mit seiner christlichen Überzeugung sein Leben für Jesus: „Das Leiden ist kurz, die Ewigkeit ist lang“, war sein Motto. Gerne dürfen wir Sebastian, der vor allem als Patron für Seuchen und bei Pest bekannt ist, auch um eine gute Sterbestunde anrufen.

Marianne Liebherr und Monika Müller

Die Betreuung der Dorfkapelle teilen sich die Nachbarn im jährlichen Wechsel. Dieses Jahr übernehmen Marianne Liebherr und Monika Müller diese ehrenamtliche Aufgabe. Dazu gehörte auch ein Rosenkranz-Gebet am Nachmittag. Anschließend versammelten sich die Beter in der Kantine der Aral-Tankstelle.

Die Restaurierung des Kreuzes

Nach dem Abendgottesdienst trafen sich die meisten Besucher noch gerne im reservierten Nebenzimmer des Gasthaus „Stern“ in Reute. Hier informierten der ehemalige Ortsvorsteher Franz Bendel und Ulrich Nold über die begonnene Restaurierung des stark verwitterten Wegkreuzes unweit der neugestalteten Bushaltestelle. Verschiedene Personen haben hier bereits eine Spende für die anfallenden Kosten signalisiert. Die „Solidarische Gemeinde“ Reute-Gaisbeuren, die das Projekt federführend betreut, ist hier mit dem Arbeitskreis „Heimatpflege“ auch Ansprechpartner für eine erwünschte Steuerbescheinigung.

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