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Der NABU und die große Kreisstadt Bad Waldsee suchen die schönsten Naturgärten



Foto: Brigitte Göppel
Wo Kräuter blühen – brummt’s, wie hier bei der Kräuterspirale am Stadtsee Aktivweg.

Bad Waldsee – „Hier brummt’s“ – unter diesem Motto startet der NABU Bad Waldsee und die Kreisstadt Bad Waldsee  einen großen Naturgartenwettbewerb. Wer einen naturnahen Garten bewirtschaftet und somit Vögeln, Wildbienen und Igeln ein Zuhause bietet, kann sich ab sofort unter
www.hier-brummts.de/nabu-bad-waldsee bewerben. Eine Jury wird im Juni 2024 die Preisträger auswählen. Zu gewinnen gibt es u.a. Gutscheine der Baumschule Scheerer. Bewerbungsschluss ist am 31. Mai 2024.

Rund um den Wettbewerb stellt der Veranstalter zahlreiche Tipps und Informationen zu naturnahen Gärten zur Verfügung – etwa in einem Faltblatt sowie in der ausführlichen Broschüre „Kleiner Ratgeber für großartige Naturgärten“. Auch sie sind auf der Internetseite des Wettbewerbs zu finden (www.hier-brummts.de/nabu-bad-waldsee).

Hier brummt das Leben

„In naturnahen Gärten brummt das Leben und für die Artenvielfalt sind sie unverzichtbar“, sagt Sabine Streit, Vertreterin des Veranstalters:  „Mit unserem Wettbewerb „Hier brummt’s“ wollen wir diejenigen auszeichnen, die mit ihrem Garten ein Stück Natur bewahren. Denn vielfältige Gärten schenken Tieren Lebensraum, verbessern das Mikroklima in unseren Städten, steigern unsere Lebensqualität und sichern die Lebensgrundlage von uns allen.“

Naturgärten: Vielfalt gewinnt!

In einem Naturgarten lassen sich auch auf begrenzter Fläche wertvolle Lebensräume schaffen. Mitunter genügen schon kleine Veränderungen, um Singvögeln, Amphibien und Schmetterlingen eine Heimat zu bieten.

  • Zumindest auf einem Teil des Rasens sollten heimische Wildblumen wie Storchschnabel und Margerite wachsen dürfen. Sie sind nicht nur ein Blickfang für das Auge, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere.
  • Heimische Gehölze wie Vogelbeere und Weißdorn sind bei Vögeln und Schmetterlingen sehr viel gefragter als Exoten wie Rhododendron, Thuja und Blautanne.
  • Versiegelte Flächen wie Wege und Autoabstellplatz bieten keinen Lebensraum und verhindern, dass Regenwasser versickert. Wo möglich, sollten sie renaturiert werden.
  • Torf ist im Naturgarten tabu, denn für seine Gewinnung werden wertvolle Moore zerstört. Rindenmulch oder eigener Kompost sind die bessere Wahl.
  • Pestizide haben im Privatgarten nichts verloren – wer standortgerecht pflanzt, biologische Pflanzenschutzmittel wie Jauchen und Extrakte verwendet und ein paar Läuse mehr in Kauf nimmt, lebt gesünder und schützt die Natur.
  • Während ein Zaun oftmals auch Igel und andere Tiere aussperrt, grenzt eine lebendige Hecke den Garten ab, ohne Tiere zu behindern. Zugleich dient die Hecke selbst als Lebensraum.
  • In abwechslungsreichen Gärten können von der Trockenmauer bis zum Feuchtbiotop viele unterschiedliche Kleinbiotope entstehen.
  • Kletterpflanzen machen auch triste Hauswände zu einem spannenden Lebensraum.

Naturgärten bieten natürlich auch den Menschen wohltuenden Rückzugsraum. Ob Sitzplatz oder Sandkasten, Kinderschaukel oder Gemüsebeet – mit der richtigen Planung findet all das seinen Platz.

Infos und Bewerbungsformular unter:   www.hier-brummts.de/nabu-bad-waldsee
Kontakt für Rückfragen, erhalten Sie bei Sabine Streit unter info@NABU-BadWaldsee.de

„Hier brummt’s“ ist ein Projekt des Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg in Kooperation mit dem NABU Baden-Württemberg. Es wird unterstützt von der Stiftung Naturschutzfonds und gefördert aus zweckgebundenen Erträgen der Glücksspirale.




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