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Alle Nester sind besetzt – Sechs Küken auf dem Steinacher Brauereikamin

Daibers Storchenparade



Foto: Webcam
Die Steinacher Storchenküken am ersten Tag (25.4.).

Bad Waldsee – Hans Daiber, Bad Waldsees Storchenvater, zieht eine erste – sehr positive – Bilanz der Waldseer Storchen-Saison des Jahres 2024. Hier sein Bericht vom 26. April:

Steinach

Alle Storchennester in Bad Waldsees Teilorten sind wieder von denselben Störchen wie 2023 besetzt. Sieglinde und Siegfried haben auf dem Brauereikamin als Erste zu brüten begonnen. Die volle Eieranzahl von sechs Eiern war auf der Webcam zu sehen. Am Donnerstag, 25. April, schlüpften sechs Storchenküken. Dass alle sechs Jungstörche ausfliegen, ist sehr unwahrscheinlich. Dies hängt vom Wetter ab und damit vom Nahrungsangebot. Da es viele Milane gibt, muss eines der Elterntiere die ersten Wochen bei den Jungen bleiben. Auch Störrungen durch Artgenossen erhöhen den Stress für die Storcheneltern. Die Störche legen genügend Eier, da eine zweite Brut viel Aufwand ist. Spätestmöglicher Brutbeginn bei Störchen ist der 15. Mai.

Den Steinacher Störchen kann man auf www.stoerche-bw.de zusehen.

Michelwinnaden

In Michelwinnaden sind beide Storchennester wieder besetzt, bald schlüpfen Küken; das ist nur mit Geduld beim der Fütterung zu sehen. Nach zwei Wochen strecken die Küken ihre Hälse hoch.

Michelwinnaden: Im Vordergrund das Nest am „Löwen“, hinten das auf der Burg.

Haisterkirch

In Haisterkirch sind wieder Ava und Axel. Storch Axel war auch auf dem Waldseer Rathaus zu sehen, dort wo vor 400 Jahren das Storchennest der Stadt war.

Gaisbeuren

In Gaisbeuren brütet wieder die Störchin vom Lützelsee (Kanton Zürich) mit jenem Storch, der aus Oggelshausen stammt.

Reute

In Reute am Lettenweg ist wieder Störchin A2Z27 aus Wolpertswende. Sie hat sich letztes Jahr diesen Platz ausgesucht mit einem unberingten Storch. Im Frühjahr war sie in Tannweiler, wurde dort von einer Störchin, die zuvor in Haslach war, vertrieben. Diese wurde wohl von den angestammten unberingten Störchen vertrieben und zog nach Vorsee. Die Stromleitungen im Lettenweg wurden noch nicht den Winter über isoliert. Man wollte einen Ersatzmasten stellen. Anscheinend fehlt dafür noch eine von mehreren Genehmigungen des Landratsamtes. Das Storchenpaar hat später zu brüten begonnen. 

Mittelurbach

Auch in Mttelurbach vor dem Kindergarten wollte sich ein Storchenpaar auf einem stabilen Elektromasten niederlassen, dieses Nest wurde gleich zu Beginn abgebaut. Allerdings auf das Rathaus sollen die Störche auch nicht, das Dach soll ja saniert werden.

Bad Waldsee

Storch Axel aus Haisterkirch auf dem Rathaus Waldsee. Die Giebelspitze, auf der er steht, ist deshalb waagrecht und nicht spitz zulaufend, weil dort vor Jahrhunderten ein Storchennest war, weiß Hans Daiber.

In der Richthofenstraße haben sich zwei unberingte junge Störche auf dem einzigen Elektromasten ein Nest gebaut; ob diese dieses Jahr noch brüten, ist fraglich. 

Umgebung

In Bergatreute brüten erstmals Störche, ein Schweizer und unberingter, nordwestlich der Bäckerei Hoh auf einem Elektromasten. Die Drähte wurden hier rechtzeitig von Netze-BW ummantelt. In Unterschwarzach und Haidgau gibt es neue Storchennester auf Holzelektromasten.Iin Eintürnen sind Störche auf Baumnest in Nähe von Elektroleitungen.

Text und Fotos: Hans Daiber




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