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Kirche St. Martin in Eintürnenberg

Am 2. Advent fand die zweite Veranstaltung „Adventliches bei Kerzenschein“ statt



Foto: Ulrich Gresser
Pfarrer Jan Gruzlak beim Erzählen seiner besonderen Weihnachtsgeschichte.

Eintürnenberg – Auch in diesem Jahr gibt es in der Kirche St. Martin in Eintürnenberg ein ganz besonderes Adventsangebot. An den drei ersten Adventssonntagen jeweils ab 19.30 Uhr gibt bzw. gab es „Adventliches bei Kerzenschein“ mit Gesang und zum Nachdenken anregenden Texten.

Pfarrer Jan Gruzlak und der Jugendchor St. Verena

Nachdem am ersten Advent Pfarrer Patrick Meschenmoser gemeinsam mit dem Kirchenchor Dietmanns stimmungsvoll auf die Ankunft des Herrn eingestimmt hatte, war es nun am Pfarrer der evangelischen Pfarrgemeinde Alttann, Jan Gruzlak, gemeinsam mit dem Jugendchor St. Verena über die Adventszeit nachdenken zu lassen.

Für Berthold Leupolz, Ortsvorsteher von Eintürnen und gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderates von St. Martin, ist es jedes Mal ein meditativer Akt, vor der jeweiligen Veranstaltung die Kirche mit den zahlreichen Kerzen zu schmücken, die danach die heimelige und entspannende Atmosphäre erzeugen. Viel Zeit verwendet seine Kirchengemeinderat-Kollegin Elke Kreck im Vorfeld des Advents, denn sie organisiert die Chöre und die geistlichen Impulsgeber und schenkt nach der jeweiligen Veranstaltung beim gemütlichen Beisammensein auch den Punsch aus.

Wunderbar illuminierte Kirche

Pfarrer Jan Gruzlak freute sich an diesem Zweiten Advent, nachdem der Jugendchor die Besucher musikalisch eingestimmt hatte, bei seiner Begrüßung, dass die wunderbar illuminierte Kirche so gut gefüllt war. Er verwies darauf, dass die beiden ersten Kerzen am Adventskranz wie die vielen anderen Kerzen noch nicht entzündet waren. Dies wurde von einer Ministrantin von allen sichtbar nachgeholt. In seiner „Adventsgeschichte bei Kerzenschein“ erzählte danach der Pfarrer die Geschichte eines Jungen, der obwohl eigentlich ganz zufrieden lebend, sich plötzlich dem allgemeinen gesellschaftlichen Wettkampf des „mehr haben und mehr sein wollens“ anschloss, sich dabei – nicht nur körperlich – vollends übernimmt und erst nach einem Quasi-Zusammenbruch feststellt, was im Leben wichtig ist. Denn nachdem er seine Freunde und sein ganzes Eigentum verloren hatte, wurde ihm in der Zwiesprache mit seinem Schöpfer bewusst, was wirklich im Leben zählt, dass nämlich jeder Mensch einmalig ist – und zwar genauso wie er ist.

Nach der Lesung aus dem Lukas-Evangelium über die Ankunft des Menschensohnes verlas er die Fürbitten, in denen er besonders den Opfern von zahlreichen Kriegen, die aktuell auf der Erde toben, gedachte und welche die Besucher gemeinsam mit dem Jugendchor gesanglich beantworteten. Bei jeder Fürbitte sorgte eine Ministrantin dafür, dass am Altar jeweils ein wenig Weihrauch als Opfergabe dargebracht wurde.

Berthold Leupolz bedankte sich danach bei allen aktiv Beteiligten, Pfarrer Gruzlak, den Ministranten, dem Jugendchor St. Verena mit seiner musikalischen Leiterin Bernadette Vogt, der Mesnerin und Elke Kreck, die viel Zeit und Energie in die Organisation investiert hatte. Aber auch bei den vielen Besuchern, die sich auf den Weg zu der wunderschön stimmungsvollen Veranstaltung gemacht hatten. Er vergaß auch nicht, auf die dritte Veranstaltung am kommenden Sonntag, den dritten Advent hinzuweisen:

Dann wird Salvatorianer-Pater Wolfgang vom Gottesberg gemeinsam mit dem Kirchenchor Oberessendorf die dritte und für dieses Jahr letzte Ausgabe von „Adventliches bei Kerzenschein“ bestreiten.

Viele Bilder in der Galerie



BILDERGALERIE

Fotos: Ulrich Gresser

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