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Für Besucher und Gäste viele Anregungen und Impulse für Leib und Seele

Das Jahresprogramm 2025 des Klosters Reute ist erschienen



Foto: Kloster Reute/Claus Mellinger
Von Brasilien nach Reute. Schwester Petra M. Kappius leitet seit September das Franziskanische Zentrum im Koster Reute.

Reute – Im Kloster Reute werden nicht nur Steine auf der Klosterbaustelle bewegt. Gebaut wird auch weiterhin am Angebot für Besucher und Gäste. Das Motto des Klosterbergprojekts – einfach offen und nah – wird schon heute gelebt. Die uralte Tradition der klösterlichen Gastfreundschaft wird in Reute gepflegt und in zeitgemäße Formen übersetzt. Ganz frisch erschienen ist dazu das Jahresprogramm für 2025, das zahlreiche Angebote und Anregungen für Kurse, Seminare, Exerzitien und vieles mehr enthält. Trotz Baustelle ist der Klosterberg auch weiterhin ein Ort der Inspiration und Einkehr für alle Besucher und Gäste.

“Viele Menschen sind heute auf der Suche nach Heil und Heilung, nach Sinn im Leben, andere möchten einfach einmal heraus aus dem Alltag, sie wollen in dieser stressigen Zeit neu zu sich selbst kommen. Das Kloster Reute ist mit seiner Geschichte und seiner Landschaft ein Ort, der dazu einlädt”, sagt Sr. Petra Kappius. Unter dem Dach des Franziskanischen Zentrums bieten die Franziskanerinnen von Reute Möglichkeiten und Räume, um Auszeiten aus dem Alltag zu erleben. Egal woher Sie kommen und was Sie mitbringen – hier sind Sie willkommen”, ergänzt Sr. Petra. Die Schwester leitet das Franziskanische Zentrum seit September 2024. Viele Jahre war sie in der Mission in Brasilien tätig. “Die Arbeit in Brasilien und Deutschland könnte nicht unterschiedlicher sein, aber es geht hier wie dort darum, den Menschen zu dienen. Hier in Deutschland, im Franziskanischen Zentrum, möchten wir das durch eine Vielzahl von Angeboten“. Neben den geistlichen Angeboten können Menschen im Gästehaus ruhige Tage erleben und diesen Ort samt Kräutergarten genießen. Im Klosterladen bieten die Schwestern ihre Produkte aus eigenem Anbau bzw. eigener Produktion an. Die Angebote für Kinder und Jugendliche ziehen immer wieder auch neue Gäste an.

Mit dem Blick von außen, den die neue Leiterin mitbringt, möchte sie auch neue Impulse setzen und darauf schauen, wie die Gemeinschaft im Franziskanischen Zentrum Menschen erreichen und einen Ort bieten kann, an dem sie sich wohl fühlen und etwas für sich mitnehmen können. Wichtig ist ihr, dass der Klosterberg als ein Ort erlebt wird, der offen und nahbar ist, zu dem alle kommen können und niemand ausgeschlossen ist.

Gästebetrieb trotz Klosterbaustelle

Während das weithin bekannte Maximilian-Kolbe-Haus weiterhin anderweitig genutzt und im Kloster gebaut wird, ist Improvisationstalent gefragt. “Während der Bauzeit im Kloster haben wir im Gästebereich 43 Betten zur Verfügung”, erklärt Sr. M. Petra. “Das ist weniger als vorher, große Gruppen können wir nicht mehr aufnehmen, aber so können wir kleineren Gruppen und Einzelgästen einen familiäreren Rahmen bieten”. Die Zimmer können von Einzelgästen genutzt oder für die Angebote im Jahresprogramm des Klosters gebucht werden.

Die Neuauflage dieses Jahresprogramms für 2025 enthält bekannte und neue Angebote, die sich an Menschen richten, Seele und Körper guttun und anregen wollen, das eigene Leben in den Blick zu nehmen. Ein Renner, weiß Sr. Franziska Bachmann, die das Programm des Franziskanischen Zentrums verantwortet, sind stets die Garten- und Gesundheitsangebote. Sie und Pfarrer Ulrich Steck stehen für die geistlichen Angebote, in denen sie die Bibel und das Franziskanische für das Heute fruchtbar machen wollen. Für Sr. Tobia, die die Jugendarbeit im Kloster verantwortet, sind die Angebote für junge Menschen, wie Kommunionkindertage, Mädchenfreizeiten, Pilgertage für Jugendliche und junge Erwachsene, ein Herzensanliegen, bei sie auch eine Schar ehrenamtlicher Helferinnen unterstützt.

Viel Raum für Tagungsgruppen

Doch auch externe Gruppen finden im Franziskanischen Zentrum Platz für Tagungen und Veranstaltungen. Bis zu 150 Personen kommen in den hellen und freundlichen Tagungsräumen unter, frisch bekocht aus der Klosterküche. Tagungsgäste finden auch ungewöhnliche Orte für ihre Programme, der Klostergarten und die weiträumigen Grünflächen bieten sich an, um während der Tagung auch einmal den Kopf freizubekommen. Anders als in klassischen Tagungshotels schafft die klösterliche Umgebung den Rahmen und die Inspiration, einen anderen Blickwinkel einzunehmen.

Klostergarten und Klosterladen sind Aushängeschilder

Aushängeschilder für viele Gäste aus der Region und darüber hinaus sind weiterhin der Klostergarten und natürlich der Klosterladen mit den gefragten Produkten aus eigenem Anbau bzw. eigener Herstellung. Mit dem neu gestalteten Friedhof und dem Klosterbergprojekt gibt es neue und attraktive Anziehungspunkte auf dem Klosterberg, die mit dem Angebot des Franziskanischen Zentrums verbunden werden und Menschen anziehen können. „Das Herz unserer Angebote ist nach wie vor, dass hier in Reute klösterliches Leben spürbar und erlebbar wird. Hinter allen Angeboten stehen wir Franziskanerinnen, Gastfreundschaft und Offenheit gehören einfach zu unserer DNA”.

Das neue Jahresprogramm gibt es als gedrucktes Heft oder online auf der Internetseite www.kloster-reute.de.



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