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Turm im Ried

Bürgermeisterin weist Kritik des Steuerzahlerbundes zurück



Bad Wurzach – Bad Wurzachs Bürgermeisterin Alexandra Scherer weist die Kritik des Bundes der Steuerzahler am geplanten Naturerlebnis- und Beobachtungsturm im Wurzacher Ried zurück. Der Anstoß, einen solchen Turm zu bauen, sei allein vom Naturschutz gekommen und nicht durch die Förderung veranlasst. In ihrer Stellungnahme geht sie auch auf die lange Planungszeit ein. Auf Anfrage der Bildschirmzeitung „Der Wurzacher“ schreibt sie:

„Die Idee und der Anstoß für den Beobachtungs- und Erlebnisturm im Wurzacher Ried entstand schon vor mehr als zehn Jahren aus dem Naturschutz heraus. Das Naturschutzzentrum Wurzacher Ried, mithilfe dessen das Land Baden-Württemberg, der Landkreis und die Stadt Bad Wurzach als Standortgemeinde die Wiedervernässung des größten intakten Hochmoor Mitteleuropas angehen und damit aktiven Klimaschutz betreiben, könnte mit einem Turm seinen Auftrag zur Umweltbildung durch geführte Besucherlenkung noch besser erfüllen. Die erfolgten Machbarkeitsuntersuchungen haben ergeben, dass ein Turm dort realisierbar ist und auch viele positive Auswirkungen auf die Stadt Bad Wurzach hätte.

Es wurde also nicht ein Projekt aufgrund einer möglichen Förderung geplant, sondern es war der Auftrag des Gemeinderats, für die ausgearbeitete Planung des gemeinsam getragenen und für gut befundenen Projekts eine entsprechende Förderung zu beantragen.

Eine große Mehrheit des Gemeinderats, der sich viele Jahre mit diesem Projekt beschäftigt hat, hat für den Baubeschluss gestimmt. Ob der Turm nun gebaut wird oder nicht, entscheidet die Bürgerschaft im anstehenden Bürgerentscheid.“

„Das Projekt wurde nicht aufgrund einer möglichen Förderung geplant“: Bürgermeisterin Scherer weist den Vorwurf eines kommunalen Mitnahmeeffekts zurück. Es gehe um Naturschutz und Umweltbildung und um positive Auswirkungen auf die Stadt. (rei) / Foto: Stadt



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