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Marion Uphues-Klee stellt bis 17. November aus

„Zerbrechlich“ – Neue Ausstellung im Seenema



Foto: Erwin Linder
Eines der Gemälde von Marion Uphues-Klee.

Bad Waldsee – Jener Sonntag hatte es in sich. Auf dem See quirlten die Ruderer das Wasser. In den Geschäften rückten die Händler ihre Ware zurecht. Und im Seenema eröffnete Marianne Jocham am 22. September eine neue Ausstellung.

Marianne Jocham und Marion Uphues-Klee (rechts).

„Zerbrechlich“ ist der Titel der Ausstellung von Ölmalerei der Künstlerin Marion Uphues-Klee. Im Realismus alter Meister setzt sich Uphues-Klee in ihren Bildern mit Lichtspiegelungen und Brechungen in reflexierenden Materialien wie Glas, Porzellan, Metall auseinander.

Der Ausstellungsflyer sagt über sie und ihre Bilder: „Zu sehen ist Ölmalerei, die durch intensive Farben das Leuchten einer Kerze oder die Spiegelung eines schlichten Glases zu transportieren vermag. In Verbindung von Form und Farbe, Licht und Schatten entstehen Illusionen von Räumlichkeit und Tiefe.“

Im Dialog mit Marianne Jocham erzählte Marion Uphues-Klee von ihren ersten Malversuchen in der Kindheit. Fertig mit der Schule ließ sie sich zur Dekorateurin und Werbetechnikerin ausbilden. Lange Zeit verschaffte ihr Beruf ihr die Möglichkeiten, sich künstlerisch auszudrücken, ihr Talent für die Malerei und auch die Schriftgestaltung auszuschöpfen. Die Digitalisierung machte aber auch vor dem Beruf der Dekorateurin nicht halt. Ihre Talente waren nicht mehr gefragt. Bilder und Schriften sind am Computer schneller und billiger zusammengesetzt als von Hand gemalt.

Uphues-Klee entschloss sich für eine weitere Ausbildung. Und zwar zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am ZfP. Neben ihrer Arbeit im Gesundheitswesen beschäftigte sie sich immer weiter mit der Malerei. Sie belegte viele Kurse bei bekannten Künstlern und stellte ihre Werke seit 2014 in vielen Einzel- und Gemeinschaftsausstellung vor.

Weiter aus dem Ausstellungsflyer: „Zu versuchen, selbst einem schlichten Gegenstand oder gar einem zerbrochnen Glas, ein Stück Schönheit abzugewinnen und es auf die Leinwand zu bannen, ist für die Künstlerin Freude und Herausforderung zugleich.“

Marcel Härle begleitete die Vernissage auf seinem E-Piano mit klassischer Klaviermusik.

Besucher der Vernissage am 22. September.

Die Ausstellung dauert bis 17. November und ist zu den Kinozeiten geöffnet.
Text und Fotos: Erwin Linder



BILDERGALERIE

Fotos: Erwin Linder

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