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Fünf Tage – 270 Helfer

Finaltag beim Dietmannser Frühlings begann mit gut besuchtem Zeltgottesdienst



Foto: Ulrich Gresser
Der letzte von fünf Festtagen beim Dietmannser Frühlingsfest.

Dietmanns – Mit einem mit rund 300 Besuchern sehr gut besuchten Zeltgottesdienst, der von einem bunt gemischten Chor aus Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unter der Leitung von Jan Heinrich musikalisch gestaltet wurde, läutete der Musikverein Dietmanns den Finaltag seines 46. Dietmannser Frühlingsfestes ein. Zum Frühschoppen spielte an diesem Muttertagsmorgen im Anschluss der Musikverein Mittelbuch auf.

Der Gottesdienst, den das Vorbereitungsteam unter das Motto „Glück“ gestellt hatte und der von Pfarrer Patrick Meschenmoser zelebriert wurde, zeugte davon, dass auch die spirituelle Seite im Festprogramm der Dietmannser ihren berechtigten Platz hat.

Das jugendliche Vorbereitungsteam um Heike Vonier bewies seine Kreativität bei dem Rollenspiel, bei dem der vorher mit schweren Steinen und Sorgen gefüllte Rucksack des Lebens mit vielen guten Weisheiten plötzlich viel leichter wurde. „Gesundheit ist nicht alles – aber ohne Gesundheit ist alles nichts“ Transparente mit Schlagworten wie diesem, oder passend zum Muttertag „Der Herr selbst ist der Grund zu meinem Glück, es gibt niemanden, der im Plan Gottes unbedeutend ist, und weil Gott nicht überall sein konnte, schuf er Mütter“.

Pfarrer Patrick Meschenmoser nahm diese Gedanken in seiner Ansprache gerne auf. Auch im Alltag schwebe man nicht immer auf Wolke sieben. Aber der Spruch : „Jeder ist seines Glückes Schmied, “ komme ja nicht von ungefähr. Man müsse sein Glück wollen und es auch selbst in die Hand nehmen, um glücklich zu sein. Wenn man etwas geleistet hat, etwa wenn ein Pianist ein sehr schweres Stück gemeistert hat, treten Glücksmomente ein. Wenn jemand den Sinn in dem was er tut erkennt, und wer sein eigenes Glück mit anderen teilt, wird glücklich sein. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt zum Abschluss ein kleines Geschenk, ein Tütchen mit Popcorn-Mais mit dem schönen „Wir platzen vor Glück“.

Musikverein Mittelbuch

Nachdem der Musikverein Mittelbuch nach einer kurzen Umbaupause das musikalische Zepter übernommen hatte, war Gelegenheit für ein kurzes Gespräch mit Markus Riß, dem langjährigen Vorstand des Musikvereines und Organisationsleiter des Frühlingsfestes.

Er sprach den insgesamt 270 Helfern, die in den fünf Tagen rund 780 Arbeitseinteilungen leisteten, ein großes Kompliment aus. „Unser Ziel ist erreicht, wenn der Gast mit einem Lächeln das Zelt verlässt und dann am nächsten Tag oder im nächsten Jahr wiederkommt,“ so lautete sein Fazit über ein ausgesprochen ruhiges und friedliches Frühlingsfest.

Die Wahl der Musikkapelle Mittelbuch für den Muttertagsfrühschoppen war auch eine diplomatische: Weil zeitgleich zum Frühlingsfest in Waltershofen das Kreisverbandsmusikfest stattfand, war klar, dass es keine Kapelle aus dem Landkreis sein konnte. Und nachdem die Dietmannser im vergangenen Jahr beim Jubiläum des MV Mittelbuch gespielt hatten, war die Gegeneinladung nur logisch. Und der Musikverein bot unter ihrem Dirigenten Christoph Mohr den Muttertagsfrühschoppenfestgästen musikalisch einiges, unter anderem auch eine Uraufführung eines Trompeten Solos, ehe für den Nachmittagskaffee die Gruppe „h´Alp/acht“ für den richtigen Ton sorgte.

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Fotos: Ulrich Gresser

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