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Im hochdramatisches Duell mit Göggingen holten sie die notwendigen zwei Sätze

Hauerzer Volleyballerinnen haben Mission Aufstieg geschafft!



Foto: SVH
Die Aufstiegsmannschaft – während des Spiles in Weiß, nun nun in Grün – freut sich unbändig über den Triumph und hält ein Gratulationsplakat in Händen.

Hauerz – Die Volleyball-Damen des SV Hauerz haben es geschafft: Sie steigen als Meister der Bezirksliga 5 in die Landesliga auf. Erforderlich waren dazu am letzten Heimspieltag ein Sieg gegen den VC Baustetten und gegen den direkten Konkurrenten SC Göggingen mindestens zwei gewonnene Sätze. Die Anforderung wurde übererfüllt: Die Hauerzerinnen gewannen beide Matches.

Rund 100 Schlachtenbummler, darunter auch Bad Wurzachs Bürgermeisterin Alexandra Scherer, drängten sich auf der kleinen Bühne der Hauerzer Halle und sorgten beim entscheidenden Spiel um den Aufstieg für eine prächtige Stimmung.

Nachdem die Hauerzer Damen den VC Baustetten im ersten Spiel des Tages mit 3:0 Sätzen (25:16, 25:15 und 25:17) deutlich geschlagen hatten, war alles angerichtet für das große Finale gegen den direkten Mitkonkurrenten um den Aufstieg. Dieser deutliche Sieg war notwendig, um mit zwei Punkten Vorsprung in das letzte Spiel zu gehen. Dort mussten die Hauerzer dann „nur“ zwei Sätze gewinnen, um den Aufstieg perfekt zu machen. Am Ende war es ein Sieg mit 3:2 Sätzen.

Der Hauerzer Trainer Raphael Kroll, erklärte uns das Reglement: „Wir haben bisher jedes Spiel gewonnen. Allerdings waren dabei viele, die erst im fünften Satz entschieden wurden. Und dafür gab es eben nur zwei Punkte für den Sieger und einen für den Verlierer. Göggingen lag, weil es zwölf Spiele deutlich gewonnen hat, bisher einen Punkt vor uns.“ Aber der Trainer zeigte sich der sich vor dem Finalspiel zuversichtlich, dass sein Team es schaffen würde. „Alle Spielerinnen sind fit und gut in Form.“ Dabei ging er „all-in“: Entweder es klappte mit dem direkten Aufstieg oder seine Mannschaft spielt auch in der kommenden Saison Bezirksliga; als Zweiter hätte man zwar die Möglichkeit gehabt, über ein Relegationsturnier noch den Aufstieg zu schaffen, aber darauf habe man wegen des Termins – weil wichtige Spielerinnen gefehlt hätten – verzichtet.

Der erste Satz: 24:26 für Göggingen

Nach einem Fehlstart in den ersten Satz zog Kroll bereits gleich beim Stand von 3:5 die Notbremse und nahm die erste Auszeit. Doch auch das half nur bedingt: Schon früh musste er die zweite Option beim Stand von 9:14 ziehen. Aber die Hauerzerinnen zeigten eine große Moral und kämpften sich immer wieder heran: bis zum Ausgleich zum 14:14, 21:21 und zum 24:24. Schließlich verwandelte Göggingen dann aber den zweiten Satzball zum 24:26.

Der zweite Satz: 25:16 für Hauerz

Ähnlich wie der erste Satz begann auch der zweite: Erneut gerieten die Hausherrinnen in Rückstand, Kroll nahm bei 4:7 eine Auszeit. Danach spielte sich sein Team in einen Rausch, zwang den Trainer von Göggingen, Andreas Riegger, beim Stand von 9:7 und 17:13 ebenfalls zu diesem Mittel zu greifen; ohne Erfolg, denn dieser Satz ging mit 25:16 deutlich an die Hauerzerinnen.

Der dritte Satz: 24:21 für Göggingen

Doch auch Satz drei begann wieder wie die beiden ersten: Wieder musste Kroll bei 4:6 eine Auszeit nehmen (nach einer 4:2-Führung). Eine Schwächephase des Hauerzer Blocks und Angriffs nutzten die Göggingerinnen und zogen bis auf 19:10 davon. Doch wieder zeigten die Mädels von Kroll große Moral und kämpften sich bis auf 21:24 heran, konnten den Satzverlust jedoch nicht mehr verhindern.

Der vierte Satz: 25:17 für Hauerz – der Aufstieg

Auch im stark umkämpften vierten Satz gerieten die einheimischen Damen zunächst in Rückstand, konnten das Spiel jedoch rasch drehen, so dass Gästetrainer Riegger gezwungen war, kurz hintereinander seine beiden Auszeiten zu nehmen (13:12, 16:13). Auch Kroll musste seine Spielerinnen noch einmal beim Stand von 18:17 zur Räson rufen, doch letztlich schafften sie es danach noch, mit 25:17 souverän den Satz zu gewinnen und damit ihren Traum vom Aufstieg zu verwirklichen.

Der fünfte Satz: das Sahnehäubchen

Den Sieg im fünften Satz hätte es nicht mehr gebraucht. Doch die Hauerzerinnen ließe nicht locker und gewannen mit 16:14. Das Sahnehäubchen auf einem Sahnetag!
Text und Fotos: Uli Gresser

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Fotos: Uli Gresser

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