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Los gehts ab 18 Uhr am Gumpigen Donnerstag, 8. Februar

Fanfarenzug öffnet „Dudelsack“ zur Weiberfasnet



Foto: Steffen Lang
Der Fanfarenzug öffnet am Donnerstag für einen Abend den Dudelsack.

Bad Wurzach – Die Kneipentour des Fanfarenzugs Bad Wurzach geht weiter: Nach der erfolgreichen Premiere im Stadtwirt öffnet der Fanfarenzug in diesem Jahr am Gumpigen Donnerstag, 8. Februar, die Tür des Dudelsacks. Los geht es ab 18 Uhr, für beste Fasnetsstimmung sorgt wieder DJ Ägglhafft.

Eine lange Theke, rustikale Bänke, dunkles Holz: Der Gastraum des Dudelsack hat Charme. Einen Charme, der am Gumpigen wieder erlebt werden kann. Für die FZ-Weiberfasnet wird der Nebenraum der Traditionsgaststätte freigeräumt, um Platz für eine Tanzfläche zu schaffen. Gleichzeitig kann man in Hauptraum auch gemütlich im Sitzen etwas Trinken. „Die Location ist durch die beiden Bereiche für einen Kneipenball perfekt: Sowohl für die, die ausgelassen Feiern wollen, als auch die, die es eher gemütlich mögen, lohnt sich so am Donnerstabend ein Abstecher in den Dudelsack“, freut sich Felix Gründig, der erste Vorsitzende des Fanfarenzugs.

Möglich macht die FZ-Weiberfasnet die Brauerei Härle, die dafür auch in diesem Jahr wieder die Räumlichkeiten unkompliziert zur Verfügung stellt. Für das große Entgegenkommen dankt der Verein der Leutkircher Brauerei sehr. Der Fanfarenzug hofft, mit diesem zusätzlichen Angebot auch in diesem Jahr wieder dazu beizutragen, dass am Gumpigen – der traditionell auch in Bad Wurzach eine Kneipenfasnet ist – die Fasnetsbegeisterten in der Riedstadt einen schönen Abend verbringen können.

Zumal sich viele Bad Wurzacher freuen dürften, dass sich die Türen des Dudelsacks zumindest für einen Abend wieder öffnen. Das Traditionslokal, das seit 2020 geschlossen ist, hat eine lange Geschichte, die laut den Unterlagen der Brauerei Härle mindestens bis ins Jahr 1808 zurück reicht.

Bis 1938 waren hier sogar zwei Wirtschaften unter einem Dach beheimatet, die sich eine Eingangstür teilten. In der linken Haushälfte, wo sich jetzt der Hauptraum befindet, war die Gaststätte Zum Engel, in der rechten Haushälfte die Gaststätte Zur Rose. Die Besonderheit dieser zwei Räume nutzt am Gumpigen auch der Fanfarenzug: Links gemütliche Einkehr im Engel, rechts Tanzparty in der Rose.

Auch für den Fanfarenzug strebt die Fasnet damit ihrem Höhepunkt entgegen. In den ersten Wochen waren die Musiker an jedem Wochenende unterwegs, und zwar in Seibranz, Bad Buchau, Immenried, Ulm und Allmendingen (bei Ehingen). Zuletzt standen am vergangenen Wochenende mit dem St.Hedwig-Hausball sowie den Umzügen in Gebrazhofen, Haidgau und Eberhardzell gleich vier Auftritte an.

Auch am Hauptwochenende stehen nach dem Gumpigen (mit Schülerbefreiung, Narrenbaumstellen, Kinderumzug und Kinderball) an jedem Tag Auftritte auf dem Programm. In Bad Wurzach selbst neben dem Rosenmontagsumzug am Dienstag noch beim Kehraus, dazu ist man am Samstag in Hummertsried. Weitere Highlights für den Fanfarenzug sind der stimmungsvolle Nachtumzug in Ochsenhausen mit seinen zahlreichen Musikgruppen sowie am Sonntag der Umzug in Weil der Stadt (Großraum Stuttgart), der jedes Jahr rund 50.000 Zuschauer anzieht.




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