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Klimaneutralität

Prozessionsweg mit Recycling-Material saniert



Haisterkirch – Dank der günstigen Witterungsbedingungen konnte die Sanierung des Sebastianswegs bereits zu Beginn des neuen Jahres und rechtzeitig vor der Sebastians-Prozession erfolgreich starten.

Der gesamte Weg, angefangen von der Kapelle bis zum neuen Wasserhochbehälter, wurde im Zuge der Sanierung komplett neu aufgebaut. Bei der Renovierung des Sebastianswegs kam ausschließlich zertifiziertes, geprüftes und zugelassenes Recycling-Material zum Einsatz. Diese nachhaltige Materialwahl schont die Ressourcen unserer Kiesgruben und somit die Landschaft. Das verwendete Material besteht hauptsächlich aus Betonbruch mit Anteilen von Ziegeln und wenigen Fliesen. Besonders bemerkenswert ist, dass dieser Betonbruch erhebliche Mengen an gebundenem CO2 enthält, das während der gesamten Produktionskette – vom Kalkbruch über das Zementwerk bis zum Betonwerk und schließlich zur Baustelle – aufgebracht wurde.

Durch die Verwendung dieses Materials werden auch die Anforderungen des Abfall-Kreislaufgesetzes bestens umgesetzt. Nach Abschluss der Schneeräum-Saison wird der Weg noch mit einer dünnen Schicht herkömmlichen Materials überzogen. „Die Sanierung des Sebastianswegs ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie die Erhaltung der Infrastruktur im Einklang mit umweltbewusstem Handeln und der Verpflichtung zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes funktioniert“, freut sich Oberbürgermeister Matthias Henne. Die Entscheidung, dieses Recycling-Material im Wegebau einzusetzen, resultiert aus dem Bestreben der Stadt, möglichst viel CO2 einzusparen. Im Stadtwald Bad Waldsee werden für die Sanierung der Waldwege jährlich etwa 1000 Tonnen Wegematerial benötigt.




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