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Am 14. Januar eingebettet in prachtvolle Winterlandschaft

Kapelle St. Sebastian seit Tagen schon das Ziel von Pilgern



Foto: Rudi Martin
Blick in die Kapelle am vergangenen Sonntag, als Pilger aus der Seelsorgeeinheit „Heimat Bischof Sproll“ sich dort betend und singend aufhielten.

Haisterkirch – Wer am vergangenen Sonntag (14. Januar) die in der Region meistbesuchte Kapelle St. Sebastian aufsuchte, durfte sich an diesem sonnigen Wintertag zuerst an der wunderschönen Winterlandschaft und dann am prachtvoll geschmückten Inneren der Kapelle erfreuen. Seite Tagen schon pilgern Gläubige zu Oberschwabens neben dem Bussen wohl wichtigsten Wallfahrtsziel.

Am Nachmittag des 14. Januars war die Kleinkirche voll belegt. Eine große Pilgergruppe aus dem südlichen Bereich Biberach mit Gläubigen aus der Seelsorgeeinheit „Heimat Bischof Sproll“ hatte sich hier traditionsgemäß zum Beten und Singen eingefunden. Der Ausgangspunkt war in Hittelkofen beim Gasthaus „Rose“.

Aus den Weilern und Dörfern des Nahbereichs um den Grabener Höhenzug sind inzwischen etliche Pilgergruppen hier oben eingetroffen und es werden die nächsten Tage noch mehr werden. Die meisten „Bastiane-Pilger“ werden am Samstag (20. Januar) nach Ende des Festgottesdienstes, der um 9.00 Uhr in der der Haisterkircher Pfarrkirche St. Johannes Baptist beginnt, sich dann betend und singend der Prozession anschließen.

Die Kirchengemeinde Haisterkirch trägt dafür Sorge, dass für Pilger anschließend in der Haisterkircher Gemeindehalle Einkehrmöglichkeit geboten wird und zwar vor- wie auch nachmittags.

Vor allem der gesamte Altarbereich in der Sebastianskapelle ist wieder wunderschön gestaltet worden. Das Mesnerpaar Bernd und Rosmarie Schmid aus Hittelkofen hatte für den weihnachtlichen Schmuck gesorgt. Auch Familie Groß aus Osterhofen hatte sich wieder helfend eingebracht und den prächtigen Lichterkranz am Altargitterbogen gespendet. Eine festliche Note kommt so auf.

15.000 Kerzen

Im vergangenen Jahr 2023 wurden hier in der Kapelle wieder etwa 15.000 Kerzen angezündet. Jetzt im Januar um den Gedenktag des Heiligen brennen Kerzen Tag und Nacht; Kapellenmesner Bernd Schmid und Ehefrau Rosmarie sorgen dafür, dass Kerzen nicht nur nachgelegt, sondern auch die in einem Kästchen abgelegten Opferkerzen im Sinne der Spender angezündet werden. Derzeit sind oft alle 50 Halterungen mit brennenden Kerzen belegt. Gerade in der Weihnachtszeit und den ganzen Januar über streben Hunderte von Menschen zu diesem Hoffnung und Zuversicht spendenden „Kraftort“ St. Sebastian.
Text und Bilder: Rudi Martin

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Fotos: Rudi Martin

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