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Schwäbischer Marinechor im bajuwarischen Ausland

Aulendorfer Sailors gastierten am Dreiländereck



Aulendorf / Lindau – Am Sonntag, 10. Dezember, gab der Marinechor Aulendorf zur besten Vorweihnachtszeit auf der Insel Lindau sein schon traditionelles Hafenweihnachtskonzert.

War es die wunderbar geschmückte Strandpromenade, wo sich hellerleuchtete Geschenkebuden aneinanderreihten, oder die Stände, in denen allerlei Leckereien ihre Düfte verströmten, waren es die Fahrgeschäfte für Kinder, oder war es doch das bevorstehende Konzert der singenden Matrosen aus dem Schussental? Jedenfalls zwängten sich Massen von Besuchern durch die engen Gassen des Lindauer Weihnachtsmarktes. Alle paar Meter erklangen aus irgendeiner Ecke die in der Weihnachtszeit allgegenwärtigen amerikanischen Schlager „I’m dreaming of a white Christmas“ oder“ Jingle Bells“.

Ein Hauch von großer weiter Welt

Natürlich spürt man hier am Bodensee ganz besonders das internationale Flair, nicht zuletzt durch die Nähe von Österreich, Liechtenstein oder der Schweiz. Apropos Internationalität und Marinechor: Nicht wenige unserer singenden Sailors kommen ursprünglich aus europäischen Nachbarländern. Verkörpert doch die Marine das Synonym von Fernweh und Freiheit und ist schon deshalb hier an der Waterkant des „Schwäbischen Meeres“ immer wieder gern zu Gast. Wobei natürlich auch der eingefleischteste Schwabe gestehen muss, dass das schwäbische Ufer des Sees eines der kleinsten ist.

So ist das Repertoire des Marinechors in den letzten Jahren auch internationaler beziehungsweise mehrsprachiger geworden. Lieder in Englisch, Spanisch oder Hawaiianisch sind für die Sailors aus dem Oberland genauso selbstverständlich wie der gute alte Seemannsschlager von Freddy oder der kultig-fetzige Song von Santiano. Der Marinechor singt auch weiterhin von fernen Ländern, einsamen Inseln und schönen Mädchen. Aber auch wir müssen uns der modernen, schnelllebigen Zeit anpassen.

Neue Sänger und Instrumentalisten sind willkommen

Um dem Gespenst, das jetzt in aller Herren Munde ist, dem Fachkräftemangel, bei uns vorzubeugen, sind Akkordeonisten, Geigen- oder Gitarrenspieler und Sänger gerne willkommen.




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