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Leserbrief

Demokratie braucht Ihre Stimme!



Zur bevorstehenden Bundestagswahl schreiben Bruno Sing und Sabine Steinwandel namens der BUND-Ortsgruppe Aulendorf Folgendes (auch der Zwischentitel stammt von den Autoren):

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
vor einem knappen Jahr haben wir mit Unterstützung durch das „Aktionsbündnis  Hand in Hand für ein vielfältiges Aulendorf“ eine Kundgebung gegen Spaltung und für Demokratie in Aulendorf organisiert. Durch die bevorstehende Bundestagswahl hat das Engagement für soziale und demokratische Wahlen enorm an Bedeutung gewonnen. Daher wenden wir, Bruno Sing und Sabine Steinwandel, die beiden Organisatoren der letztjährigen Veranstaltung, uns heute mit diesem Brief an Sie alle.

Nicht zu wählen schwächt die Demokratie

Unser wichtigster Appell lautet: Bitte gehen Sie wählen!

Wir hören sehr oft, dass es in diesem Jahr besonders schwierig sei zu wählen und viele daher lieber gar nicht wählen gehen möchten – eine scheinbar kleine Entscheidung vieler Einzelnen, die jedoch eine große Wirkung für die Gesamtergebnisse haben. Bekanntermaßen werden die Anhängerinnen und Anhänger der rechts gerichteten Parteien wählen gehen. Damit sich die prozentuale Verschiebung der Wahlergebnisse nicht zu extrem darstellt, brauchen wir daher eine starke Wahlbeteiligung. Bitte geben Sie einer sozialen, demokratischen, menschenfreundlichen Partei Ihre Stimme. Und hierbei zählt wirklich jede Stimme!!!

Eine freie Wahl, wie wir sie in unserem Land haben, ist ein hohes Gut. Wer sich daran nicht beteiligt, stimmt indirekt automatisch für ein Erstarken von extremen, menschenverachtenden Tendenzen.

Unser Bundespräsident, Frank Walter Steinmeier sagte am 24.09.2017 dazu Folgendes: Wahlrecht ist Bürgerrecht. Für mich ist es in einer Demokratie die vornehmste Bürgerpflicht. Gehen Sie zur Wahl! Überlassen Sie Ihre Stimme nicht den anderen. Denn: Wer nicht wählt, lässt nur andere über die Zukunft unseres Landes entscheiden. Darüber, wie es weitergeht bei Arbeit und Wirtschaft, Bildung und Gesundheit, Pflege und Alterssicherung, in der Flüchtlingspolitik und bei der Integration, bei innerer und äußerer Sicherheit, bei Klima und Umwelt.“

Aus Protest nicht zu wählen oder den Wahlzettel bewusst ungültig anzukreuzen sind keine wirksamen Protestformen. Die Stimme fällt quasi unter den Tisch und unterstützt dadurch unter Umständen populistische und extremistische Richtungen.

Bei Unschlüssigkeit über die Frage, welchen Parteien Sie Ihre beiden Stimmen geben, kann der Wahl-O-Mat eine Hilfestellung geben: www.bpb.de/themen/wahl-o-mat/

Und dann gehen Sie bitte zum Wählen oder beantragen Briefwahl!
Sabine Steinwandel und Bruno Sing vom BUND Aulendorf




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